Institut für Energietechnik und Thermodynamik
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Energieeffizienz in Zementwerken

Energieeffizienz in Zementwerken:

Bei der Zementproduktion wird bei hohen Temperaturen (ca. 1450°C)  verschiedenen Rohmaterialien (u.a. Kalkstein), der Hauptbestandteil von Zement, der sogenannte Klinker gebrannt. Neben den Möglichkeiten des Einsatzes von nicht fossilen Brennstoffen und der Umrüstung auf hocheffiziente Anlagenkomponenten, bietet der energieaufwendige Prozess im Besonderen Möglichkeiten der Nutzung von anfallender Abwärme. Eine der effizientesten Lösungen zur Rückgewinnung von Abwärmepotential stellt die Lösung eines komplett integrierten Dampfkraftprozesses dar. Diese Lösung  nutzt Abwärmequellen mit unterschiedlichen Temperaturniveaus an mehreren Stellen des Zementproduktionsprozesses in einem gemeinsamen Abhitzekessel und erzielt somit größtmögliche Ausbeute bei höchsten Maschinenwirkungsgraden.

Die dazu notwendigen Untersuchungen werden von numerischen Prozesssimulationsprogrammen zur Abbildung des gesamten Zementproduktionsprozesses, im Besonderen auch unter Berücksichtigung der dabei ablaufenden chemischen Reaktionen (ASPENplus), unterstützt. Weiters werden stationäre und dynamische Simulationen (IPSEpro, APROS) des Dampfkraftprozesses zur Nutzung und Optimierung der Verschaltung der Abwärmequellen durchgeführt.

(Bildquelle: VDZ)